Das neue Canon EF 8-15/4 L USM Fisheyezoom im Panorama Praxistest
Mehrmals wurde seine Einführung verschoben, heute, im Juli 2011 ist es endlich da, Canons erstes Fisheyezoom. Im Vergleich zum Vorgänger, dem EF 15/2,8 Fisheye, hat sich einiges getan. Zunächst einmal der Brennweitenbereich, der im unteren Bereich auch bei Kameras mit APS-C Sensor große Bildwinkel bis 180° ermöglicht. Für Kugelpanoramen ist das Zoom ideal, denn im Vergleich mit einer Festbrennweite kann man sich hier vor jedem Projekt entscheiden:

Kleine Brennweite, großer Bildwinkel, wenig Einzelaufnahmen und der Möglichkeit vom Einbeinstativ aus zu arbeiten, was schnelle Reportagefotografie ermöglicht oder...

Canon EF 8-15/4 L USM mit Sonnenblende

Längere Brennweite, weniger Bildwinkel, mehr Einzelaufnahmen, dafür aber ein hochaufgelöstes Ergebnis. Bei letzterem ist ein Dreibeinstativ und der entsprechende Panoramakopf Pflicht. Ein Allroundobjektiv für mehrere Anwendungen gleichermaßen - klasse!

Neu ist auch Canons SSV Vergütung (Super-Spectra-Vergütung) auf allen und die SWC Beschichtung (SubWavelength Structure Coating) auf der Rückseite der Frontlinse, was wirkungsvoll Streulicht und Blendenreflexe verhindert.

Nicht zu vergessen, dass dies Canons erstes zirkulares Fisheye ist, was zudem im digitalen Zeitalter für digitale Kameras entwickelt wurde, ganz im Gegensatz zum Vorgänger.


Die EW-77 sollte man übrigens nur bei 15mm (Vollformat) bzw. im Bereich zwischen 10mm und 15mm bei Kameras mit APS-C Sensorgröße verwenden. Bei Brennweiten darunter erscheint sie sonst im Bild.

Der Objektivdeckel lässt sich übrigens nur mit der Sonnenblende zusammen verwenden, deshalb sollt man sich angewöhnen, Deckel und Blende als Einheit zu betrachten. In der Praxis nimmt man also Deckel und Blende zusammen vom Objektiv und schraubt die Blende nur dann wieder auf, wenn man sich für 15mm (Vollformat) bzw. 10mm oder darüber (APS-C) entscheidet.

Canon EF 8-15/4 L USM ohne Sonnenblende
Wie gut ist das EF 8-15/4 L USM aber nun wirklich? Und zwar nicht meßtechnisch sondern in der Praxis eines Panoramafotografen? Um dies für meine Leser und natürlich für mich zu klären habe ich diesen kleinen Testbericht verfasst.

Das Objektiv von außen
Bei diesem Objektiv handelt sich um eine hochwertige L-Optik mit rotem Ring, Verarbeitung, verwendetes Material und Haptik spiegeln dies wieder. Da wäre z.B. der Fokussierring, der butterweich läuft und den man auch im Autofokusbetrieb ohne Einschränkungen betätigen kann.
Apropos Autofokus: dieser wird von einem Ultraschallmotor angetrieben, ist fast geräuschlos und superschnell. Wie bei allen L-Optiken der neuesten Generation verhindert eine Gummilippe am Kamerabajonett das Eindringen von Staub und Spritzwasser.

Die Sonnenblende mit der Bezeichnung EW-77 ist abnehmbar, was es so bei einem Fisheyeobjektiv noch nie gab und alle Panoramafotografen freuen wird. Für Besitzer einer Vollformatkamera bedeutet dies, dass das aufwändige und risikoreiche "Rasieren" einer fest eingebauten Sonnenblende, so wie beim Tokina 10-17 mm, Nikkor 10,5 mm oder Sigma 10 mm entfällt.

Die gewölbte Frontlinse des Canon EF 8-15mm /4 L USM Das man dieses Fisheye nicht auf die gewölbte Frontlinse stellen darf versteht sich wohl von selbst. Das dies in der Praxis aber vorkommen wird hat Canon mit einkalkuliert und die Frontlinse mit einer Fluorbeschichtung versehen, die relativ kratzfest ist und leichtes Reinigen ermöglicht. Ein Mikrofasertuch sollte in der Fototasche nicht fehlen.
LIMIT Schalter des Canon EF 8-15mm /4 L USM Bleibt noch die Frage, was es mit dem LIMIT-Schalter auf sich hat? Nun, er begrenzt das Zoom, so dass man sich nur noch im Bereich von 10-15mm bewegen kann. Sinnvoll, wenn man bei Verwendung einer Kamera mit APS-C Sensorgröße schwarze Ecken vermeiden möchte. Diese treten nämlich nur unter 10mm auf.
Bei einer Vollformatkamera erscheinen diese Abschattungen bereits bei allen Brennweiten unter 15mm.

Übrigens, die oben erwähnten schwarzen Ecken stören in der Panoramafotografie überhaupt nicht. Eine gute Stitchingsoftware wie z.B. PTGui kann damit umgehen, genauso wie mit der Fisheyeverzeichnung.

Den Zusammenhang zwischen Brennweite und Bildwinkel sehen Sie hier:
8 mm an Vollformatkamera,
hier ergibt sich der größt mögliche Bildwinkel
12 mm an Vollformatkamera bzw.
8 mm an Kamera mit APS-C Senorgröße
15 mm an Vollformatkamera bzw.
10 mm an Kamera mit APS-C Sensorgröße
Bildwinkel 8mm Bildwinkel 12mm Bildwinkel 15mm
Bildwinkel 180° horizontal,
vertikal und diagonal
Bildwinkel 180° horizontal Bildwinkel 180° diagonal
Nodalpunktjustage
Im Folgenden möchte ich das Zentrum der Eintrittspupille der Einfachheit halber mit Nodalpunkt bezeichnen, auch wenn dieser Begriff nicht ganz korrket ist. Das virtuelle Bild der Blende von der Gegenstandsseite aus betrachtet, der Nodalpunkt, ist von außen gut zu sehen, wenn man direkt in die gewölbte Frontlinse sieht. Die genaue Position lässt sich aber experimentell genauer bestimmen. Wie man hier vorgeht hatte ich vor einiger Zeit schon mal beschrieben.

Als Besitzer einer Kamera mit APS-C Sensorgröße sollten Sie vor der Montage der Kamera auf den Panoramakopf zunächst diesen Sicherheitshinweis beachten. Das anschließende experimentelle Bestimmen des Nodalpunkes ist nicht schwieriger als mit anderen Fisheyeobjektiven auch.

Montiert man das Objektiv allerdings an einer Vollformatkamera, wird man ein seltsames Verhalten feststellen: Der Nodalpunkt im äußeren Bereich des Bildkreises ist abhängig von der Bildhöhe, sprich von Einfallswinkel des Lichts oder anders ausgedrückt, von der Entfernung des Messpunktes / optische Achse. Außerdem werden Objekte am äußersten Bildrand etwas in die Länge gezogen, was auf eine äquidistante Projektion der Optik schließen lässt. Parallaxeneffekte bei der Nodalpunktbestimmung lassen sich dadurch besonders gut beobachten.

Ganz wichtig bei der Bestimmung sind deshalb:

Wie schon erwähnt tritt dieser Effekt besonders im äußeren Bildkreis auf, der an einer Kamera mit kleinem Sensor nicht zu sehen ist, wohl aber an einer Vollformatkamera.

Die Nodalpunktposition Canon EF 8-15/4 L USM Der Nodalpunkt befindet sich bei 12 mm Brennweite etwa auf Höhe des Bajonetts für die Sonnenblende. Bei längeren und kürzeren Brennweiten wandert er um wenige Millimeter in Richtung Frontlinse. Dies liegt vielleicht auch daran, dass die Frontlinse selber beim Zoomen diese Bewegung macht, also bei mittleren Brennweiten in Richtung Kamera fährt, und sich im Bereich der Anfangs- und Endbrennweiten um wenige Millimeter nach vorne bewegt.
Um das Ergebnis dieses experimentellen Tests vorwegzunehmen:
Sonnenblende und Deckel des Canon EF 8-15mm /4 L USM
Optische Qualität im Vergleich
Wie beurteilt man die optische Qualität eines neuen Objektivs ohne exakte, wissenschaftliche Messverfahren? Ganz einfach, durch den objektiven Vergleich mit schon vorhandenen Optiken, dessen Stärken und Schwächen man gut kennt und zwar unter absolut gleichen Testbedingungen, also Winkel zur Sonne, Blende, Fokus und Belichtung.

Mit 4 Aufnahmen zum Kugelpanorama
Das neue EF 8-15/4 L USM Fisheyezoom kauft man sich wohl in erster Linie um mit möglichst wenig Aufnahmen ein Kugelpanorama zu machen. Hierauf zielt mein Vergleich. Andernfalls hätte man sich ja auch ein "normales" Weitwinkelobjektiv anschaffen können. Zum Schluss wollte ich es aber dennoch wissen: Welche Auflösung und Qualität lässt sich bei 15 mm Brennweite erzielen? Zwei Testpanoramen mit einer Vollformat- und Crop 1,6 Kamera zeigen dies am Ende dieses Beitrags.

Die Testkanditaten
An einer Vollformatkamera war der Klassenprimus bisher das Tokina 10-17 mm AT-X mit abgesägter Sonnenblende bei 12 mm Brennweite und in der APS-C Klasse das Sigma 8 mm / 3,5 Fisheye.

Canon EF 8-15mm /4 L USM, Tokina 10-17mm/3,5-4,5 und Sigma 8mm/3,5
Die Testkandidaten: Canon EF 8-15mm /4 L USM, Tokina 10-17mm/3,5-4,5 und Sigma 8mm/3,5
Arbeitet man in der Slant Position und neigt die Kamera zusätzlich um etwa 8° nach oben, erspart man sich die Aufnahme vom Zenit und kann die 4 Aufnahmen sehr zügig mit einem nivellierten Einbeinstativ abarbeiten. Hierbei dreht sich der Fotograf nach jeder Aufnahme mit dem Einbeinstativ um etwa 90°.

Um aber bei diesem Test alle Vergleichsaufnahmen in genau der gleichen Position zu machen, habe ich diesmal mein Dreibeinstativ und die rastbare Panoramaplatte Novoflex Panorama=Q 6/8 benutzt. Die selben Winkelpositionen sind nur mit der Rastung (voreingestellte Schrittweiten) möglich und ermöglichen absolut gleiche Bedingungen für die Testkandidaten.
Mein Aufbau: Manfrotto Stativ MA055MF3, Novoflex MagicBalance, Panorama=Q 6/8, Novoflex QPL VR-SLANT
Mein Aufbau: Manfrotto Stativ MA055MF3, Novoflex MagicBalance, Panorama=Q 6/8, Novoflex QPL VR-SLANT
Ergebnisse
Vergleich Canon EF 8-15/4 L USM gegen Tokina 10-17/3,5-4,5 AT-X bei 12 mm, Blende 14
Vergleich Canon EF 8-15/4 L USM bei 8 mm gegen Sigma 8/3,5 Fisheye, Blende 9
Aufnahmedaten:

Canon EOS 5D MkII, 4 Einzelaufnahmen in Slant Position, max. erzielbare Auflösung 10.440 x 5.220 Pixel, hier verkleinert auf 7.000 x 3.500 Pixel

Aufnahmedaten:

Canon EOS 550D, 4 Einzelaufnahmen in Slant Position, max. erzielbare Auflösung 10.700 x 5.350 Pixel, hier verkleinert auf 7.000 x 3.500 Pixel

Bildschärfe an Canon EOS 5D Mk II (Vollformat)
Canon
EF 8-15mm/4 L USM bei 12mm
Tokina AT-X
10-17mm/3,5-4,5 bei 12mm
Bildschärfe Mitte beim Canon EF 8-15/4 L USM Bildschärfe Mitte bei Tokina 10-17mm/3,5-4,5
Mitte (100% Darstellung) Mitte (100% Darstellung)
Bildschärfe Rand beim Canon EF 8-15/4 L USM Bildschärfe Rand bei Tokina 10-17mm/3,5-4,5
Rand (100% Darstellung) Rand (100% Darstellung)
Bildschärfe an Canon EOS 550D (Sensor in APS-C Größe)
Canon
EF 8-15mm/4 L USM bei 8mm
Sigma
8mm/3,5
Schärfe in der Mitte beim Canon EF 8-15/4 L USM bei 8mm Schärfe in der Mitte beim Sigma 8mm/3,5
Mitte (100% Darstellung) Mitte (100% Darstellung)
Schärfe am Rand beim Canon EF 8-15/4 L USM bei 8mm Schärfe am Rand beim Sigma 8mm/3,5
Rand (100% Darstellung) Rand (100% Darstellung)
Chromatische Abberation und Purple Fringing
Canon
EF 8-15mm/4 L USM
Sigma
8mm/3,5
Chromatische Abberation Canon EF 8-15/4 L USM bei 8mm Chromatische Abberation Sigma 8mm/3,5
bei 8 mm an Canon EOS 550D
100% Darstellung am Bildrand
bei 8 mm an Canon EOS 550D
100% Darstellung am Bildrand
Canon
EF 8-15mm/4 L USM
Tokina AT-X
10-17mm/3,5-4,5
Chromatische Abberation Canon EF 8-15/4 L USM bei 12mm Chromatische Abberation Tokina 10-17mm/3,5-4,5
bei 12 mm an Canon EOS 5D Mk II
100% Darstellung am Bildrand
bei 12 mm an Canon EOS 5D Mk II
100% Darstellung am Bildrand
Lensflares
Lensflares Linsenlichtreflexe
Canon
EF 8-15mm/4 L USM
Tokina AT-x
10-17mm/3,5-4,5
Sigma
8mm/3,5
Lensflares Canon EF 8-15/4 L USM Lensflare Tokina 10-17mm/3,5-4,5 Lensflare Sigma 8mm/3,5
Sind bei diesem Objektiv meist sehr transparent und ofmals kaum zu finden. Wenige Flecken, kaum deckend, leicht zu retuschieren. Kleine deckende und etwas größere transparente Flecken.
Wieviel Auflösung mit 15mm

Fazit
Das Canon Objektiv liefert eine gleichmäßige Schärfe über den gesamten Bildkreis. Auch das Tokina bildet scharf und kontrastreich ab, leidet allerdings unter etwas stärkeren Farbsäumen.

Wirkliche Unterschiede in Punkto Schärfe sind hier kaum zu erkennen.
Sonnenstern und die Abbildung punktförmiger Lichtquellen
Canon
EF 8-15mm/4 L USM
Tokina AT-X
10-17mm/3,5-4,5
Sigma
8mm/3,5
Sonnenstern Canon EF 8-15mm/4 L USM Sonnenstern Tokina 10-17mm/3,5-4,5 Sonnenstern Sigma 8/3,5
14 Strahlen (Blende mit 7 Lamellen), sieht natürlich aus 6 Strahlen, (6 Lamellen), sieht auch nicht häßlich aus 6 Strahlen (6 Lamellen), dem Tokina sehr ähnlich
Ob einem der jeweilige Sonnenstern gefällt ist natürlich Geschmackssache. Mir gefällt der vom Canon am besten.
Linsenlichtreflexe sog. "Lensflares" treten oft nahe starker Lichtquellen vor dunklem Hintergrund auf. Im Vergleich zu "normalen" Objektiven verhalten sich Fisheyeobjektive diesbezüglich eher gutmütig. Das neue Canon Zoom mindert Lensflares wegen seiner exzellenten Vergütung effizient ab. Sie sind kaum zu finden und wenn, dann stark durchscheinend.

Fisheyeobjektive sind generell sehr anfällig für diesen Fehler, der sich in Form von Farbsäumen an kontrastreichen Kanten vor allem am Bildrand zeigt. Per Software lassen sich diese Säume ganz gut auskorrigieren, allerdings verlieren die betroffenen Bereiche an Detailauflösung.

Bei 8 mm Brennweite liegen Canon und Sigma gleich auf. Bei 12 mm an der Vollformatkamera gewinnt Canon eindeutig gegen Tokina. Kein Wunder, das Tokina ist laut Hersteller auch nicht fürs Vollformat konstruiert.

Der Vergleich Canon/Tokina zeigt die bessere Schärfe des Canon Zooms am Rande des Bildkreises, im Panorama im Zenit- und Nadirbereich zu erkennen. Farbsäume sind zwar auch beim EF 8-15/4 L USM vorhanden, allerdings nicht so deutlich ausgeprägt wie beim Tokina 10-17/3,5-4,5. Wie oben beschrieben habe ich die Einzelaufnahmen in keinster Weise optimiert. Unterschiede lassen sich so am besten erkennen.

Beim Vergleich Canon/Sigma bei 8 mm Brennweite fällt der etwas kleinere Bildwinkel des Canon Zooms auf, laut PTGui 179,2° bei Canon gegenüber 184,9° bei Sigma. Dies ist im Nadir Bereich gut zu erkennen. Die Schärfe ist in allen Bereichen auf gleichem Niveau.

Und hier der Vergleich der unbearbeiteten Einzelbilder:

Meine Einstellungen
Dies ist ein Panorama-Praxistest, ich habe also die in der Panoramafotografie typischen Einstellungen verwendet, d.h. an der Vollformatkamera Blende 14 und Fokus auf die hyperfokale Distanz, etwa 1,2 m eingestellt, so wie es gängige Praxis ist. An der Kamera mit Sensor in APS-C Größe entschied ich mich bei gleichem Fokus für die Blende 9.

Um die Stärken und Schwächen der Objektive zu zeigen habe ich später keinerlei Bildoptimierung vorgenommen. An den Kameras wählte ich das JPG Format in der höchsten Auflösung, Bildstiel Standard im sRGB Farbraum. Alle Panoramen wurden absolut identisch verarbeitet.

An der Vollformatkamera ist das neue EF 8-15/4 L USM eindeutig besser als die Konkurrenz. Die Schärfe reicht bis in den Randbereich und das Gegenlichtverhalten ist spitzenmäßig. Ein weiterer Vorteil ist die Variabilität des neuen Canon Zooms: 12 mm und 4 Aufnahmen fürs Einbeinstativ oder 15 mm und 8 Aufnahmen wenn man mit dem Dreibein unterwegs ist. Eine schöne, sternförmige Abbildung von Punktlichtquellen und das effektives Unterdrücken von Lensflares z.B. in der Nähe von Straßenlaternen bei Nachtaufnahmen machen es zudem zum idealen Objektiv im HDR-Panorama-Bereich.

Für Besitzer einer Kamera mit kleinerem Sensor sind vor allem die Brennweiten 8 und 10 mm interessant. Schärfe und Korrektur der chromatischen Abberation entsprechen dem Klassenniveau. Bleibt das hervorragende Gegenlichtverhalten, der schöne Sonnenstern und die Vielseitigkeit.

Die Nodalpunktjustage ist an der Vollformatkamera machbar, aber nicht ganz einfach. An einer Kamera mit Sensor in APS-C Größe wird man hier kaum Probleme haben.

Etwas umständlich ist die Handhabung der Kombination Sonnenblende/Deckel. Ich wüsste aber nicht, wie man dies konstruktiv besser lösen könnte. Die relativ große und nach außen gewölbte Frontlinse erfordert entsprechende Vorsicht beim Umgang mit dem Objektiv.


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Zwei Tespanoramen
Zwei Tespanoramen
Beispiel: 15mm Brennweite
Möchte man ein möglichst hoch aufgelöstes Ergebnis erzeugen, benutzt man das Zoom bei 15mm Brennweite.


Jan Röpenack, August 2011
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Beispiel: 15mm Brennweite