VR Brillen Headsets bzw. VR Googles werden immer beliebter. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen
Brillen mit Display, in denen u.a. zwei hochauflösende Monitore verbaut und die deshalb sehr teuer sind, und
VR Headsets für Smartphones „Cardboards“, die das Display und die Technik des Handys zur Darstellung der Inhalte nutzen.
Letzteres habe ich mir kürzlich für wenig Geld, gute 30,- €, gegönnt um eigene Panoramen damit interaktiv per Kopfbewegung zu betrachten. Und ich muss sagen, ich bin begeistert!
Das zu betrachtende Panorama muss natürlich mit einem
Panoramaplayer dargestellt werden, der VR-Headsets unterstützt. Hier ist m.E. der
krpano Player in der Version 1.19 führend, obwohl es sich hierbei noch um eine Pre-Release handelt. Sehr komfortabel für den Anwender / Betrachter ist, dass keine zusätzliche App installiert werden muss. Der Browser des Smartphones reicht.



Mein VR-Headset ist das
Tepoinn 3D VR Cardboard (affiliate Link, bezahlte Werbung) für 4,5-5,7 Zoll Smartphones in der Version 3, bei der man neben dem Augenabstand auch die Sehstärke für jedes Auge einzeln einstellen kann. Als Smartphone benutze ich das Samsung Galaxy S7.
Das VR Tepoinn aufklappen und das Smartphone einlegen. Eine stabiler Klemmmechanismus mit Federunterstützung hält das Smartphone sicher. Sollten Tasten dabei blockiert, kann man zusätzliche Abstandshalter (Klebepads im Lieferumfang) einbauen um dies zu verhindern.
Wie herum man das Smartphone einsetzt ist egal, wichtig vielleicht, dass es genau mittig in der Halterung sitzt.
Nun mit dem Browser des Handys die Adresse des Panoramas eingeben. Zwei kleinere Panorama-Touren habe ich hierfür mit dem krpano Player erstellt:
www.pixelmagazin.de/leica und
www.pixelmagazin.de/sommertraum.
Nachdem die entsprechende Seite aufgerufen wurde unten auf das VR-Headset Symbol klicken bzw. „touchen“.
Es erscheint eine geteilte Ansicht.
Nun das Headset zuklappen, aufsetzen und den Kopf bewegen.
Jetzt sollte das „Ahh-Erlebnis“ folgen: Die Gyroskop Steuerung des Smartphones erkennt die Kopfbewegung und bewegt die Anzeige entsprechend mit. Um sich umzusehen muss man also den Kopf wie in der Realität bewegen.
Der Wechsel von einem Panorama zum nächsten geschieht mit Hilfe des Players intuitiv, selbsterklärend, darüber muss ich hier keine Worte verlieren, einfach mal ausprobieren.
Jan Röpenack, Februar 2017
Für Besitzer eines modernen Smartphones ist die Anschaffung einer VR-Brille eine lohnende und spaßige Sache. Das von mir erworbene VR-Headset macht einen soliden und wertigen Eindruck und war auch gar nicht teuer. Die Handhabung ist kinderleicht. Als Fotograf empfiehlt es sich zur Präsentation der eigenen Arbeiten einen modernen Player zu benutzen, der auch diese Darstellung unterstützt. Schließlich will man ja mit der Zeit gehen und Inhalte aus dem Internet werden mehr und mehr auf den mobilen Geräten konsumiert.
Viel Spaß in der virtuellen Realität!