Was soll man kaufen?
Das wichtigste Werkzeug - neben der Kamera mit Objektiv - ist der Panoramakopf. Hier unterscheidet man zwischen Köpfe für mehrzeilige (multirow) Panoramen und Köpfe für einzeilige (singlerow) Panoramen.
Multirow Köpfe
Mit einem mehrzeiligen "multirow" Kopf kann man horizontal und vertikal um den Nodalpunkt des Objektives drehen. Ein großer Vorteil, wenn es darum geht mit einem "normalen" Weitwinkelobjektiv, den kompletten Raum (Stichwort: Kugelpanorama) abzubilden. Es werden einfach mehrere Zeilen nacheinander aufgenommen. Ein "multirow" Kopf wird deshalb manchmal auch "sphärischer Panoramakopf" genannt.

Aber auch wenn es um Panoramen mit einem gemäßigten Bildwinkel geht hat dieser Kopf einen entscheidenden Vorteil: Man kann "stürzende Linien" per Software sehr gut korrigieren und somit Weitwinkel-Shiftobjektive digital - in einer hervorragenden Qualität - simulieren.

Bleibt noch zu erwähnen, dass man mit einem "multirow" Kopf natürlich auch einzeilig arbeiten kann, was man in der Praxis auch oft tun wird.

Novoflex VR-System PRO II
Novoflex VR-System PRO II
Dieser Typ ist somit der Allrounder schlechthin und für jeden Einsatzzweck zu gebrauchen.

Der jüngste Vertreter dieses Typs ist das Novoflex VR-System PRO II. Es ist präzise gearbeitet, besitzt die einzigartige, rastbare Panoramaplatte PANORAMA=Q PRO im unteren und die schmale rastbare Panoramaplatte PANORAMA=Q VR im oberen Bereich, ist gut dimensioniert, eignet sich für alle digitalen KB SLR-Kameras und überzeugt mit durchdachten Detaillösungen wie z.B. die integrierte Doppel-Libelle oder die 2x180° Skalierung der oberen Panoramaplatte. Alle Klemmplatten besitzen das ARCA Schwalbenschwanzprofil. Das Gewicht fällt mit 1,69 kg erfreulich gering aus.

Seit der photokina 2008 fotografiere ich mit großer Begeisterung damit. Weiter Details zu diesem Kopf lesen Sie hier.

Ein vergleichbares Produkt kommt vom Italienischen Hersteller Manfrotto und nennt sich MA 303SPH. Der Kopf besitzt ebenfalls eine rastbare Panoramaplatte (MA300N), ist von den Dimensionen und Gewicht (2.0 kg) aber etwas größer ausgelegt als die Novoflex Lösung.

An Stelle der ARCA kompatiblen Schwalbenschwanzprofile des Konkurrenten Novoflex verwendet Manfrotto eigene Platten bzw. Kupplungen des Typs MA 357. Für den Transport lässt sich das solide Gerät mittels Scharniere zusammenfalten.

Eine einzigartige Lösung stellt der Roundshot VR-Drive des Schweizer Herstellers Seitz Phototechnik AG dar. Hier wird die horizontale Drehung mittels eines programmierbaren Schrittmotors realisiert. Es lassen sich Schrittweite, Dreh-Geschwindigkeit, Pausen vor und nach der Aufnahme und Mehrfach-Auslösungen einstellen. Das Gerät steuert somit die horizontale Drehung und gleichzeitig die Kamera.

Die Neigung um die vertikale Achse muss hingegen von Hand eingestellt werden.

Das Gewicht fällt mit 1,65 kg (inkl. Steuereinheit) erstaunlich gering aus. Soviel Technik hat natürlich seinen Preis - er ist mehr als doppelt so hoch wie die vergleichbaren, mechanischen Lösungen oben. Outdoor Fotografen sollten bedenken, dass man bei diesem Gerät vom Ladezustand des Akkus abhängig ist.

Wer sich auf Kugelpanoramen fürs Internet, virtuelle Rundgänge etc. spezialisiert hat, findet mit dem Novoflex VR-System 6/8 den idealen Panoramakopf. Obere und untere Panoramaplatten sind in 45° und 60° Winkelschritten rastbar (optimiert für Fisheye- oder Superweitwinkelobjektive), verfügen über je eine integrierte Libelle zum exakten Ausrichten des Kopfes und je eine Schnellkupplung für die Novoflex eigenen Klemmplatten des Typs Q=Plate (ARCA kompatibel). Die Drehteller sind zudem extrem schmal gebaut um nicht ins Bild zu ragen. Der Winkel ist stabil und ausreichend auch für große Profikameras dimensioniert. Wer auf die Rastschritte verzichtet und die Verdrehwinkel mit Hilfe der Skalen an den Drehplatten einstellt, kann den Kopf auch mit "normalen" Objektiven verwenden und mehrzeilig arbeiten. Das Gewicht fällt mit 1,23 kg besonders gering aus. Weiter Infos hier

Manfrotto MA 303SPH
Manfrotto MA 303SPH
Roundshot VR-Drive
Roundshot VR-Drive
Novoflex VR-System 6/8
Novoflex VR-System 6/8
Singlerow Köpfe

Wem mehrzeilige Panoramen zu aufwändig sind greift zu einem klassischen "singlerow" Panoramakopf. Vorteil: kleiner, leichter und unkomplizierter in der Handhabung als die mehrzeiligen Varianten. Ich selber mache etwa 80% meiner Panoramen einzeilig. Je nach fotografischer Aufgabenstellung kann sich dieses Verhältnis natürlich ändern. Wer viel fürs Internet fotografiert oder an Architekturfotografie interessiert ist sollte sich z.B. lieber einen multirow Kopf anschaffen. Wer sich hingegen ausschließlich mit der klassischen Landschaftsfotografie beschäftigt, dem genügt sicherlich ein singlerow Kopf.

Übrigens, auch mit singlerow Köpfen werden oft Kugelpanoramen gemacht. Dies funktioniert allerdings nur bei Verwendung eines Fisheyeobjektives. Vorteil: Wenig Aufnahmen, schnelles Arbeiten und damit ideal für Action oder Situationen. Nachteil: Das nicht ganz so preiswerte Fisheyeobjektiv und die manchmal schwierige Nachbearbeitung am Rechner.

Singlerow Köpfe sind alle ähnlich aufgebaut: Sie bestehen aus einer Drehplatte, einem Kreuzeinstellschlitten und einem Hochformatwinkel.

Ein sehr empfehlenswerter singlerow Kopf ist das Novoflex VR-System II: Es besteht aus der Kombination Panoramaplatte Panorama=Q mit Schnellkupplung, Einstellschlitten Castel-Q (mit ARCA-Schwalbenschwanzführung), L-förmige Winkelschiene Q=Plate Vertikal, der Wasserwaage für den Blitzschuh und der Stitchsoftware PanoramaStudio (siehe Rubrik Software). Da das Novoflex System modular aufgebaut ist, kann man die Geräte auch einzeln verwenden, z.B. den Einstellschlitten für die Makrofotgrafie oder die Winkelschiene in der Landschaftsfotografie! Weitere Details zu diesem Modell finden Sie hier.

Ein ähnliches Produkt kommt vom Hersteller Manfrotto. Der Panoramakopf MA303 verfügt über zwei im 90 Grad Winkel versetzte Einstellschlitten mit je 80 mm Verschiebeweg (zum Vergleich: beim Novoflex VR-System hat man 125mm in Richtung optischer Achse und 70mm seitlichen Verstellweg). Das Gerät verfügt über den Panoramadrehteller MA300N welcher aus einzeln erhältlich ist (siehe weiter unten). Das Besondere dieses Tellers ist, dass man einen festen Rotationswinkel (einstellbar von 5 bis 90 Grad in 5 Grad Stufen) einstellen kann. Dies ergibt 4 bis 72 Aufnahmen für eine komplette 360 Grad Drehung. Beim Schwenken zwischen den Aufnahmen muss man also keine Skala beobachten, sondern kann zügig die Rasterpunkte abarbeiten. Als eher nachteilig empfinde ich das hohe Gewicht der Anordnung (1,65 kg gegenüber dem Novoflex VR-Systems, welches nur 0,95 kg wiegt) und die großen Abmaße.

Der große Bruder des MA303 heißt MA303PLUS und unterscheiden sich von diesem nur in einem noch größeren Verstellweg (pro Einstellschlitten jeweils 120mm) und damit großeren Abmaßen und Gewicht (Bauhöhe 31,3 cm, Gewicht 2,2 kg). Bei extremen Weitwinkel- oder Fisheye- Aufnahmen kann der Schlitten bzw. die überstehende Einstellschraube des Schlittens, ins Bild ragen. Meine Meinung: Dieser Kopf ist speziell für große Kamera, etwa digitalen Mittelformatkameras, dimensioniert.

Viele Baumarktlösungen sind nicht zu unterschätzen! Meinen ersten Panoramakopf habe ich auch auf diese Weise zusammen gebastelt. Verständnis für die Nodalpunktproblematik und handwerkliches Geschick sind Voraussetzung für einen erfolgreichen Eigenbau. Letzteres ist nicht gerade meine Stärke. Viele Hobby Konstrukteure greifen spätestens beim Drehteller auf Lösungen der Industrie zurück wie in der linken Abbildung zu sehen. Diese zeigt einen Kopf für Kugelpanoramen, bestehend aus einer Canon EOS 5D mit NIKKOR 10,5mm Fisheye (adaptiert mit Novoflex Adapter, fester Blende, feste Entfernungseinstellung und abgesägter Sonnenblende), Baumarktwinkel und Manfrotto MA300N Drehteller. Dieser Kopf ist nur für diese Kamera-Objektivkombination zu gebrauchen. Gesehen am IVRPA Stand auf der photokina 2006.

Novoflex VR-System II
Novoflex VR-System II
Manfrotto MA303 Panoramakopf
Manfrotto MA303
Manfrotto MA303PLUS Panoramakopf
Manfrotto MA303PLUS
Baumarkt Panoramakopf
Baumarkt Panoramakopf
Drehteller
Panoramaplatten, auch Drehteller genannt sind Bestandteil von single- oder multirow Köpfen. Wer einen eigenen Panoramakopf aufbauen möchte findet bei den Herstellern Manfrotto oder Novoflex qualitativ hochwertige Drehteller auch einzeln.
Manfrotto MA300N Panoramadrehteller
Manfrotto MA300N Panoramakopf
Die letzten drei Geräte obiger Aufzählung verfügen über den Panoramadrehteller MA300N mit einstellbarem Rotationswinkel von 5° bis 90 °(bzw. 4 bis 72 Aufnahmen) für einen vollen Schwenk um 360°. Das Einstellen des jeweiligen Winkelschrittes erfolgt durch Hineinschrauben eines Stiftes in die dafür vorgesehene Bohrung. Der Drehteller ist mit einer Skalierung von 0 bis 360 Grad ausgestattet. Die Bauhöhe beträgt 63 mm, das Gewicht 520 g, die Traglast 14 kg. 3/8 Zoll Schraube oben und 3/8 Zoll Gewinde unten. Lässt sich auch mit Produkten anderer Hersteller kombinieren. Ein Gerät, das ich wirklich empfehlen kann. Weitere Details hier!
Einen etwas anderen Weg geht der Hersteller Novoflex: Die PANORAMA=Q PRO verfügt ebenfalls über einstellbare Winkelschritte, ist darüber hinaus auch eine Schnellkupplung für Platten oder Winkel mit ARCA Schwalbenschwanzprofil. Sie besitzt eine Spezial-Kreuzlibelle, hat eine Bauhöhe von nur 36 mm und wiegt 630 g. Die Winkelschritte sind bequem über ein Wählrad einstellbar und reichen von stufenlos, 60°, 45°, 36, 30°, 24° , 20°, 15° bis 10°. Diese Platte stellt meiner Meinung nach die derzeit beste Lösung dar und ist Bestandteil des VR-Systems PRO II (siehe oben) aber auch einzeln zu haben.

Super kompakt, weil für Kugelpanoramen mit Fisheyeobjektiven optimiert ist die rastbare Panoramaplatte PANORAMA=Q 6/8 mit integrierter Schnellkupplung für Klemmplatten mit ARCA Schwalbenschwanzprofil. Damit nichts ins Bild ragt ist die Libelle im oberen Teil der Schnellkupplung integriert und die blaue Winkelfeststellschraube bei Bedarf herausnehmbar. Einstellbar sind Winkelschritte von jeweils 45°, 60° und stufenlos.

Eine ebenfalls kompakte, aber nicht rastbare Panoramaplatte mit seitlich angebrachter Libelle, Schnellkupplung für ARCA Platten und 2x180° Gravur ist die Novoflex PANORAMA=Q. Sie eignet sich ideal für das vertikale Neigen an einem sphärischen Panoramakopf. Um Verwechslungen zu vermeiden sind die Feststellschrauben in blau bzw. grau eloxiert.

Wer einen kompakten und präzisen Drehteller ohne Rastung aber mit integrierter Libelle benötigt (z.B. für den Aufbau eines Panoramakopfes aus schon vorhandenen Teilen) ist mit der Novoflex Universal Panoramaplatte PANORAMA gut beraten. Das Gerät besitzt unten eine Bohrung mit 3/8 Zoll Gewinde inkl. Adapter auf 1/4 Zoll und oben eine 1/4 Zoll Schraube. Somit ist die Platte auf jedem Kugelkopf oder Stativ mit Standardgewinde einsetzbar.

Novoflex PANORAMA=Q PRO
Novoflex PANORAMA=Q PRO
Novoflex PANORAMA=Q 6/8
Novoflex PANORAMA=Q 6/8
Novoflex PANORAMA=Q
Novoflex PANORAMA=Q
Novoflex PANORAMA
Novoflex PANORAMA
Zubehör
Wer aus Gewichtsgründen auf den Kugelkopf unter dem Panorama-Aufbau verzichten möchte, benötigt zumindest eine Nivelliereinrichtung. Schraubt man nämlich seinen Panoramakopf direkt aufs Stativ ist man mit der Nivellierung des Systems, was dann nur noch über das Verlängern oder Verkürzen der Stativbeine möglich ist, ziemlich lange beschäftigt.

Empfehlenswerte Nivelliereinrichtungen sind die Aratech Leveling Base oder die Manfrotto MA438 Nivelliereinrichtung.

Der elegantere Weg ist aber eine nivellierbare Mittelsäule, denn sie ist platz- und gewichtssparend. Ursprünglich entwickelt für die Montage eines Videoneigers, ist solch eine Säule auch ideal für die Panoramafotografie. (Wie bei Funk und Fernsehen kommt es auch bei Panoramafotografie auf exakte horizontale Schwenks an).

Trotzdem, wer seinen Kugelkopf zu Hause lässt, läuft ab und zu Gefahr ein Motiv zu verpassen, das sich vielleicht nicht als Panorama eignet. Aber diese Abwägung muss jeder für sich selber treffen!

ACRATECH Leveling Base 3/8
Acratech Leveling Base 3/8

Nivellierbare Mittelsäule von Manfrotto
Manfrotto nivellierbare Mittelsäule
Gitzo Carbonstativ G1348 Studex
Gitzo GT3541LS
Ach ja, ein Stativ braucht man natürlich auch noch. Mein Tipp: Kaufen Sie sich ein wirklich gutes Dreibein, was Sie für den Rest Ihres Lebens begleitet, z.B. ein Gitzo GT3541LS aus Carbon. Es ist zwar nicht ganz billig, aber langfristig gerechnet sicherlich preiswerter als sich alle drei Jahre ein neues "Schnäppchen" aus dem Kaufhaus zu holen, das zwar günstig in Anschaffung, aber genauso instabil wie sein Vorgänger ist.
MANFROTTO Nivellier Libelle MA 032SPL
In bestimmten Situationen z.B. auf Veranstaltungen mit vielen Menschen benutze ich gerne ein Einbeinstativ. Dies ist sicherer als das Verwenden eines Dreibeins und man kann den Standpunkt schneller wechseln. Hier ein Beispiel von der Montgolfiade in Bad Wiessee. Natürlich muß man Abstriche in Punkto Qualität hinnehmen und das Ganze funktioniert auch nur bei sehr guten Lichtverhältnissen! .
Ein ideales Hilfsmittel um jede Einzelaufnahmen exakt auszurichten ist eine Autopol Nivellier Libelle. Sie wird einfach am Einbeinstativ mittels eines Gummizuges montiert und kann von oben sehr gut eingesehen werden. Ansonsten funktioniert die Aufnahmetechnik wie beim Dreinbein. Die Manfrotto Nivellier Libelle MA 032SPL finden Sie für wenig Geld im Fachhandel z.B. bei Isarfoto unter der Bestellnummer MAN 253 180.
Auch in der Panoramfotografie ist der Einsatz eines Blitzes manchmal sinnvoll! Ohne speziellen Diffusor hat man allerdings das Problem der ungleichmäßigen Blitzausleuchtung, sogenannte "Hot Spots", gerade wenn man mit einem Weitwinkel- oder Fisheyeobjektiv arbeitet. Relativ neu auf dem Markt sind halbkugelförmige Diffusoren, die das Blitzlicht quasi in alle Richtungen gleichmäßig umlenken. Die Wirkung entspricht einer Softbox, d.h. Schatten werden weicher und störende Reflexionen werden weitgehend vermieden. Hier ein Beispiel, aufgenommen mit dem Lambency Shade Diffusor und einem 15mm Fisheye. Achten Sie auf die weichen Schatten hinter den Personen, die Spitzlichter in deren Augen und die gleichmäßige Lichtverteilung.
Weitwinkel Blitz Diffusor
Für das zuverlässige Auslösen z.B. bei Verwendung eines Hochstatives kann den Hähnel Funkauslöser empfehlen. Hier die Features: Reichweite 80m, 2 stufige Auslösung (AF-Aktivierung, Auslösen) wie beim Kabelauslöser, Dauerauslösung und Bulb-Funktion, sofortiges Auslösen oder Auslösen mit 4 Sekunden Vorlauf, der Empfänger hat einen Schuh für den Blitz.
Hähnel Funkauslöser HW 433
Hähnel Funkauslöser HW 433
Kameras + Objektive
Zum Schluss noch die Frage, welche Kamera man verwenden kann oder sollte: Um es vorweg zu nehmen: Im Prinzip ist jede Digitalkamera, egal ob Kompakt- oder SLR- geeignet! Selbst geringe Auflösungen sind kein Hindernis, da sich die Anzahl der Pixel mit jedem Teilbild vergrößert. So sind selbst riesige Poster mit einer 4 Mio. Pixel Kamera kein Problem. Viel wichtiger ist vielleicht die Brennweite bzw. der Aufnahmewinkel des Objektives!
Fotoplunder
Fotoplunder
Weitwinkelobjektive
Weitwinkelobjektive
Meine Erfahrung: Sinnvoll sind Brennweiten vom Fisheye bis zur Standardobjektiv 50mm (bezogen auf das klassische Kleinbildformat). Ich fotografiere beispielsweise mit der Canon EOS 5D und benutze für Zylinderpanoramen das EF 17-40/4 USM L und für Kugelpanoramen das Fisheye EF 15/2,8. Mehr Objektive brauche ich nicht! Der Vollformatsensor der 5D zusammen mit dem 15´er Fisheye eignen sich ideal für Kugelpanoramen. Ansonsten ist die Kamera - vor allem wegen der hohen Auflösung - überdimensioniert.

Für Kameras mit Verlängerungsfaktor wie z.B. der EOS 500D oder 7D oder kann ich digitale Weitwinkelzooms wie beispielsweise das EF-S10-22/3,5-4,5 USM empfehlen. Diese, für Digitalkameras optimierten Objektive sind nicht mit jeder Kamera kompatibel - lassen Sie sich deshalb vor dem Kauf unbedingt beraten!
Wenn Sie sich eine neue Spiegelreflex zulegen, achten Sie auf einen Fernbedienungsanschluß und Spiegelvorauslösung.

Digitales Weitwinkelzoom
Digitales Weitwinkelzoom
Wenn Sie öfters Kugelpanoramen machen, kann die Anschaffung eines Fisheyeobjektives sinnvoll sein. Im März 2007 habe ich aktuelle Fisheyeobjektive, darunter das Sigma 8mm / 3,5 EX, das Tokina AT-X 107 AF DX (10-17mm) und das Canon EF 15mm / 2,8 miteinander verglichen. Zu meinem kleinen Praxistest kommen Sie hier!
Fisheyeobjektive
Fisheyeobjektive
Meine Ausrüstung
Die etwas provokante Überschrift dieses Kapitel lautet "Was soll man kaufen". Nun ja, diese Entscheidung kann und möchte ich Ihnen dann doch nicht abnehmen, da sie vor allem von Ihrem Einsatzzweck und Budget abhängt. Dafür verrate ich Ihnen aber gerne, mit welcher Ausrüstung ich glücklich bin:
  • Stativ: Manfrotto MA 055 MF4 Carbon
  • Nivellierbare Mittelsäule: Manfrotto MA 555B
  • Multirow Panoramakopfe: Novoflex VR-System PRO II, VR-System 6/8
  • Kamera: Canon EOS 5D Mk II
  • Objektive: Tokina 3,5-4,5/10-17mm Fisheye (rasiert), Canon EF 2,8/15 Fisheye, EF 4/17-40, EF 1,4/50, EF 1,8/85

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